Ablauf einer Seebestattung

 

Die Angehörigen setzen sich mit einem Bestattungsinstitut in Verbindung. Das Institut informiert uns und gibt gleichzeitig die Zustimmung, dass wir die Urne mit den nötigen Papieren bei dem zuständigen Krematorium anfordern dürfen. Aufgrund dieser Anforderung sendet uns das Krematorium die Aschenkapsel zu.

 

Sobald die Aschenkapsel bei uns eingetroffen ist, legen wir den Bestattungstermin fest.

 

Soll die Bestattung mit Angehörigen / Gäste erfolgen, so wird der Termin entweder über das Institut oder direkt mit den Angehörigen vereinbart. Bei den Gesprächen mit den Angehörigen werden auch gleich gewisse Rahmenpunkte (z. B. Blumengebinde, Kränze und auch die Verpflegung an Bord) besprochen.

 

Nach Erhalt der Krematoriumsurne wird die Asche in der Reederei in eine gesetzlich vorgeschriebene Seeurne umgebettet. Am Tage der Beisetzung wird die Urne an Bord überführt, dort stilvoll aufgebahrt und dem Anlass entsprechend, je nach Wunsch, geschmückt.

 

Die Seebestattung dauert ca. 2 Stunden. An einer bestimmten Stelle übergibt der Kapitän die Seebestattungsurne (spezielle Urne, die sich binnen weniger Stunden im Seewasser auflöst) dem Meer.

 

In der Regel wird 1-2 Tage nach der Bestattung eine Seebestattungsurkunde DIN A 4 ausgefüllt und diese samt der Rechnung an das Bestattungsinstitut gesandt.